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Klasse 4b

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Ein Beitrag der Klasse 4 b

Das 4. Schuljahr hat begonnen. Wir sind schon „alte“ Schulhasen und wissen wie es läuft und auf was es ankommt.

Eine unserer Lieblingsstunden ist die  1. Stunde am Montagmorgen. Denn, auch wenn wir schon groß sind, setzen wir uns immer noch gerne in den Sitzkreis und erzählen vom Wochenende oder besonderen Erlebnissen und Begegnungen.

Ein wichtiger Begleiter in unserer Erzählrunde istAbraham.

Abraham ist ein roter Holz-Papagei. Wer ihn in der Hand hält, darf mit dem Erzählen beginnen.

Wenn man fertig ist, wird er weitergereicht, immer im Wechsel: ein Junge, ein Mädchen, usw.

Ein weiterer guter Freund ist Balthasar.

Balthasar ist unser Klassenkrokodil, besser gesagt unser Kuschelkrokodil.  Wir lieben es, wenn er,  während wir unseren Mitschülern zuhören,  auf unserem Schoß liegt und sich kraulen lässt.

Heute kam das Gespräch auf die Flüchtlinge, die vor allem aus Ländern wie Syrien vor Krieg und Terror zu uns nach Deutschland flüchten.  Viele von uns haben schon viel darüber in den Nachrichten gehört.  Als jedoch 2 Mitschüler erzählten, dass auch ihre Väter vor vielen Jahren nach Deutschland geflüchtet sind, waren wir doch sehr betroffen. Andere berichteten traurig darüber, dass ihre Großväter oder Urgroßväter im 2. Weltkrieg umgekommen oder vermisst sind. Da wurde klar, dass ein Krieg noch viele Generationen später Kummer hervorruft.  Auf einmal waren einige unter uns ganz wild darauf, über das Thema „Flüchtlinge“ ins Lerntagebuch zu schreiben.

Sicherlich wird uns das Thema noch öfter beschäftigen, aber es ist toll, dass wir über solche Dinge, die um uns herum passieren, sprechen. Frau Hartung sagt immer, dass es wichtig ist, wie man denkt. Denn Gedanken können gut oder schlecht sein.

Aber wer gut denkt, wird auch gut handeln.

Und das wollen wir!

Schließlich sind wir schon groß!!