Zirkusprojekt 2014

Die Akrobaten – Wir bauen Menschenpyramiden

In der Akrobatikgruppe haben sechs bis dreizehn Kinder gelernt, Pyramiden zu bauen. Ihr „Werkzeug“ war der eigene Körper. Sie kletterten, mussten ihren Körper anspannen, versuchten, sich synchron zu bewegen und achteten dabei immer auf ihre Partnerinnen. Folgende akrobatische Figuren dürften die Schülerinnen lernen: Flieger, Minipyramide, Löwenmauer, Turm, Fantasiebild usw. Bei „Hepp“ wurde die Figur auf-, bei „Ab“ abgebaut.

Bericht einer Viertklässlerin:

Im Zirkus haben wir viele schöne Sachen gemacht. Am Montag, haben wir uns alle im Zirkus getroffen. Dort haben wir Twin und Rosa kennengelernt. Das sind die Leiter des Zirkus, und sie haben uns alles erklärt, was wir in der Woche alles machen und was für Sachen es gibt. Ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, waren es zwölf. Und zwar: Akrobatik, Clowns, Leiterakrobatik, Zauberer, Seilspringen, Poi, Jonglage, Kugellaufen, Hulahoop, Feuer, Seiltanzen und Flaschenclowns. Danach mussten wir raus gehen und alles ausprobieren. Die Lehrer hatten uns alles gezeigt und die Gruppen betreut. Am Ende mussten wir uns entscheiden, ich wollte entweder Akrobatik oder Seiltanzen. Doch dann habe ich mich entschieden für Akrobatik. In meiner Gruppe waren ich, Jana, Emily, Gloria, Ammal und Kiara. Und unsere Gruppenleiterin war Frau Harrich-Voßen. Wir gingen alle in die Gruppen und haben ein Gruppenspiel gemacht. Das hat sehr viel Spaß gemacht! Schon war der Tag zu Ende und wir mussten alle nach Hause.

Am Dienstag haben wir angefangen, für den Auftritt am Freitag zu proben. Am nächsten Tag auch und immer so weiter, bis Freitag. Dann sind wir nämlich vor der Nachbarschule aufgetreten. Das hat sehr viel Spaß gemacht und alles hat geklappt. Am Anfang waren wir natürlich nervös und aufgeregt, aber wir hatten es überstanden.

Am Samstag hatten wir noch zwei Aufführungen vor den Eltern. Sie haben genau so gut geklappt! So war also der Zirkus. Er hat sehr viel Spaß gemacht.

Die Jongleure

In der Zirkuswoche hat sich die Gruppe der Jongleure mit der Jonglage beschäftigt.

Zunächst haben wir erst einmal begonnen, Tücher in die Luft zu wirbeln und diese dann wieder aufzufangen. Als wir schon ein bisschen mehr geübt hatten, haben wir noch weitere Tücher hinzugenommen und konnten am Ende der Woche richtig jonglieren. Das war toll!

Wir haben auch mit verschiedenen Materialien jongliert. Zum Beispiel mit Bällen, Ringen, Keulen oder Tellern. Hier haben einige Kinder sogar richtige Tricks erlernt, wie beispielsweise Teller zu balancieren oder sie, nur auf einem Stock gehalten, unter ein Bein zu befördern. Am Dienstag und am Mittwoch haben wir dann immer schon kleine Kostproben im Zirkuszelt gezeigt. Das hat viel Spaß gemacht und Frau Ammermann war schon ganz stolz auf uns.
Am Freitagvormittag hatten wir bereits unsere erste Generalprobe, auch wenn einige Teller noch wackelten und Diabolos nicht so wollten, wie wir es uns vorgestellt hatten, lief es doch schon richtig gut. Als Erstes haben wir eine kleine Tanzchoreografie gezeigt. Toll war, dass es im Zelt ganz dunkel war und unsere Tücher im Schwarzlicht so schön geleuchtet haben.

Am Freitagabend bzw. Samstagmorgen hatte dann die Gruppe A ihren großen Auftritt und am Samstagmittag bzw. –nachmittag die Gruppe B. Es hat riesig Spaß gemacht, nur hätten wir uns mehr Sonne gewünscht und nicht so viel Regen.

Ich, in der Kugelgruppe

Ich habe geübt, auf der Kugel zu stehen. Sie ist ganz schön hoch und aus hartem Plastik.

Wir haben auch Seilchenspringen auf der Kugel probiert. Da brauchte ich meinen ganzen Mut. Am Ende habe ich es dann sogar geschafft, da war ich stolz.

Oder wir haben Bocksprünge über die Kugel gemacht. Manche Kinder sind auch alleine auf die Kugel hoch gekommen. Zwei Kinder konnten einen Handstand mit Abrollen machen.

Bei der Aufführung waren wir alle sehr nervös, aber alles hat gut geklappt.

Mia, Klasse 2c

Leiterartisten

Die Artisten der Leitergruppe möchten euch ihre Ergebnisse der Projektwoche präsentieren. Ihr könnt euch einen Eindruck über die vielen Fotos verschaffen oder die wirklich gelungenen Beiträge unserer Artisten lesen.

Wir alle, seien es die Eltern, Lehrer oder auch Trainer, sind immer noch sehr beeindruckt, wie mutig und motiviert unsere Artisten bei Regen, Wind und Sonnenschein auf die Leitern geklettert sind und die Zuschauer begeistert haben.

Dies lag vor allem an der tollen Teamleistung der einzelnen Gruppen.

Bereits ab der ersten Stunde war zu sehen, dass ihr euch gegenseitig vertraut und geholfen habt! So konnte jeder von euch spannende Klettererfahrungen machen und diese vor allem genießen.

Es war wirklich eine starke Woche…

…aber seht selbst!

      

Rope Skipping

   

In dieser Woche haben die Kinder eine Menge darüber erfahren, was man so alles mit einem Springseil anstellen kann. „Rope Skipping“, die sportliche Form des Seilspringens, war in unserer Gruppe angesagt. Manche Tricks, die die Kinder schon kannten, wurden direkt in die Nummer eingebunden.

Die Kinder machten zunächst zahlreiche Sprungvariationen, allein, zu zweit oder in der Gruppe und die Begeisterung der Kinder steigerte sich mit jeder Übung. Der Vormittag ging schnell vorüber und trotzdem hatten die Kinder viel Zeit, zahlreiche Übungen auszuprobieren. Jeden Tag waren die Kinder soweit, dass bei der täglichen „Manegen-Kostprobe“ eine kleine Vorführung auf die Beine gestellt werden konnte.

Auch die Zuschauer, die dachten, dass sie Seilspringen kennen würden, waren beeindruckt, was ihre Mitschüler mit dem Langseil, zwei Seilen über Kreuz geschwungen oder nebeneinander (Double Dutch) auf die Beine stellten.

 Es war eine ganz tolle Woche mit einer spitzen Gruppe und wir Lehrerinnen mussten stets darauf achten, dass die Kinder auch mal Pausen zwischen den anstrengenden Übungen machten.

Das spricht ja schon für sich: Es hat uns allen sehr viel Freude bereitet!

Seilchenspringen (Bericht von Konni)

Ich war beim Seilspringen und habe das Rein- und Rauslaufen gelernt. Liegestütz und Radschlag kann ich jetzt auch, wenn zwei andere das lange Seil schwingen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Aufführung am Freitag war gut, aber die Aufführung am Samstag war besser: Samstag hat beim 2. Versuch das mit dem Handstand geklappt.

 Meine Trainerinnen waren Frau Köhler und Frau Rölfs. Sie waren sehr nett; manchmal mussten sie auch streng sein. Aber nur ein mini bisschen!

Es war die beste Schulwoche, die ich je erlebt habe!

Konni, Klasse 4

Projektgruppe „Seiltanzen“

Auf einem 1m hohen Stahlseil zu balancieren, ist gar nicht so einfach!

In einer ersten Übung ging es darum, auf dem Seil zu laufen und in der Mitte abzuspringen. Schon bald machten wir weitere Experimente wie das Balancieren mit verschiedenen Gegenständen, z. B. mit Schirmen, Hüten, Tüchern und Heulrohren.

Auch Rückwärtslaufen und Balancieren mit verbundenen Augen probierten wir aus. Schwierig war die Partnerübung. Dabei liefen wir zu zweit im Gleichschritt über das Seil. Koordination war gefragt! Das Balancieren in einem Reifen und das Knien auf dem Seil mit einer brennenden Fackel waren weitere Höhepunkte. Wenn sich jemand mal eine Übung nicht zutraute, sprachen wir uns Mut zu und so klappte alles wunderbar. Es war ein tolles Miteinander in unserer Gruppe, die sich aus unterschiedlichen Klassenstufen zusammensetzte.

Am Freitag war es dann endlich soweit: Erst die Generalprobe und dann die Aufführung für unsere Eltern. Wir durften sogar echte Zirkuskostüme anziehen. Das war ganz schön aufregend! Auch die drei Aufführungen am Samstag waren ein großer Erfolg. Schade, dass wir nicht länger Seiltänzer im Zirkus sein durften!

Zaubern

Über die Zeit in dieser Gruppe berichten die Kinder Folgendes:Ich war in der Gruppe B und hatte das Thema Zaubern. Es macht viel Spaß. In meiner Gruppe machen mit: Constantin, Anas, Moritz, Marcel, Finn, Mick, Charlin und noch andere. Frau Helmchen hat uns unterrichtet. Wir mussten am Samstag (es regnete auf dem Ascheplatz) barfuß laufen. Ich finde die Woche gut. Huy.
Beim Zirkusprojekt war ich in der Gruppe „Zaubern“. Wir haben schöne Sachen gezaubert, z.B. hat sich einer in eine Kiste gesetzt, zwei Kinder haben den Deckel zugeschnürt, wir haben einen Vorhang hochgehalten und haben drei Mal den Zauberspruch „Abrakadabra dreimal schwarzer Kater Hocuspocusfidibus“ aufgesagt. Als wir den Vorhang runter legten saß der Junge auf der Kiste. Finn.

Ich war in der Gruppe Zaubern. Am Samstag hatten wir zwei Shows. Leider hat es bei beiden Aufführungen geregnet. Danach hat uns die Lehrerin in unseren Raum gebracht. Dort haben wir noch alle Tricks geübt. In den Shows haben wir als Erstes den Tüchertrick durchgeführt und dann den Flaschentrick.